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Sie sind ein erfahrener Autofahrer, das könnte Ihnen in der MPU z.B. beim Wissenstest zugute kommen. Je nach Inhalt Ihrer Verkehrsakte könnte sich auch der Hinweis auf gesetzeskonformes Verhalten positiv auswirken.
Sie haben einen Führerschein auf Probe. Während dieser Zeit kann eine MPU nach freiem Ermessen der Verkehrsbehörde angeordnet werden. Es wird in Ihrem Fall auch darum gehen, zu bekräftigen, dass Sie bereits die sittliche Reife zum Führen eines Fahrzeugs besitzen.
Der erstmalige Entzug des Führerscheins kann die Möglichkeit eröffnen, in der MPU eine Einmaligkeit des Fehlverhaltens und ein hohes Maß an Lernwilligkeit und Lernfähigkeit glaubhaft zu machen.
Der mehrfache Entzug des Führerscheins erschwert es, die charakterliche Eignung glaubhaft zu machen. Sie benötigen deshalb eine besondere gezielte Vorbereitung. Unter Umständen ist es sinnvoll, zusätzliche Belege für Ihre Lernerfolge beizubringen.
Der Umstand, dass Sie den Führerschein noch haben, kann ein Vorteil sein, da Sie so in der Praxis belegen können, dass Sie Lernerfolge erzielt haben und diese in der Praxis umsetzen können.
Sie haben zwar noch Zeit, bis Sie selbst mit einer positiven MPU wieder fahren dürfen, aber Sie sollten sich rechtzeitig informieren, um später keine Zeit zu verlieren. Vieles können Sie während der Sperrfrist erledigen.
Für Sie wird es Zeit mit dem Training zu beginnen, falls Sie eine längerfristige Schulung mit einzelnen Wochenstunden belegen möchten. Einige Auflagen müssen jetzt in Angriff genommen werden.
Wenn Sie Ihren Führerschein so schnell wie möglich wiederhaben möchten, hilft Ihnen jetzt nur noch ein Intensivkurs, da die Sperrfrist bald abgelaufen ist.
Vielleicht haben Sie schon wertvolle Zeit verschenkt, denn Sie könnten u. U. Ihren Führerschein schon wiederhaben. Ein Intensivtraining und eine sofortige Beratung kann den Schaden aber wahrscheinlich begrenzen.
Es ist oft nicht günstig, ein negatives Gutachten einzureichen. Sie sollten die möglicherweise erteilten Auflagen zügig angehen und sich bald um die Vorbereitung auf die neue MPU bemühen.
Es ist oft nicht günstig, ein negatives Gutachten einzureichen. Sie sollten die möglicherweise erteilten Auflagen zügig abschließen und sich sofort um eine intensive Vorbereitung auf die neue MPU bemühen, dann können Sie u. U. schon bald wieder eine Fahrerlaubnis besitzen.
In den meisten Fällen ist es gut, das negative MPU Gutachten nicht bei der Straßenverkehrsbehörde einzureichen. Dadurch sind Ihnen - neben der Zeitverzögerung und den Kosten für das Gutachten und ggf. für die erfolglose Vorbereitung - wenigstens eine weitere Sperre oder zusätzliche Auflagen erspart geblieben.
Bei einer MPU-Anordnung wegen körperlichen Mängel benötigen Sie eine spezielle medizinische Beratung bzw. eventuell ein Körpertraining, das die WEKO nicht leisten kann. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall direkt an einen Arzt oder die Straßenverkehrsbehörde, die Ihnen entsprechende Adressen nennen kann.
Bei einer einmaligen Auffälligkeit wegen Alkoholmissbrauchs, haben Sie bei entsprechender Vorbereitung die Möglichkeit, Ihren Sachverständigen davon zu überzeugen, dass Sie in der Lage sind, kontrolliert zu trinken. Ein Nachweis von totaler Abstinenz wird wahrscheinlich nicht erforderlich sein.
Bei zweimaliger Alkoholauffälligkeit werden Sie mit dem Konzept kontrollierten Trinkens Probleme haben: Sie haben bereits einmal gezeigt, dass das Konzept nicht funktioniert. Glaubhaftigkeit ist schwierig, aber nicht unmöglich.
Für Sie kommt durch häufigere Alkoholauffälligkeit nur noch der Nachweis totaler Alkoholabstinenz als Erfolgsrezept in Betracht.Sammeln Sie frühzeitig Leberwerte!
Mit mehr als 1,6 0/00 Blutalkohol werden Sie eine Menge Überzeugungsarbeit leisten müssen. Der hohe Promillewert kann leicht als Indiz dafür gewertet werden, dass Sie regelmäßig trinken und eine hohe Alkoholgewöhnung aufweisen.
Mit mehr als 0,8 0/00 Blutalkohol haben Sie ein eindeutiges Fehlverhalten offenbart. Hinzu kommen entweder wiederholte Auffälligkeit oder andere Gründe für die Anordnung einer MPU. Die richtige Strategie muss in Ihrem Fall nach einer genauen
Analyse des Einzelfalls sorgfältig entwickelt werden
Mit einem Blutalkoholgehalt unter 0,8 0/00 bildet Alkoholmissbrauch bei Ihnen vermutlich nicht den Hauptgrund für die MPU, es sei denn, sie sind häufiger aufgefallen und hatten Ausfallerscheinungen. Die richtige Strategie muss in Ihrem Fall nach einer genauen Analyse des Einzelfalls sorgfältig entwickelt werden.
Anders als beim Alkoholmissbrauch, erlauben BTM-bedingte Anordnungen einer MPU keine Argumentation mit kontrollierter Einnahme. Nur Medikamente, die verschrieben waren und falsch eingenommen wurden, erlauben diese Argumentation. Da Sie aber nur einmal auffällig geworden sind, besteht eine gute Chance, einen einmaligen Verstoß glaubhaft zu machen.
Anders als beim Alkoholmissbrauch, erlauben BTM-bedingte Anordnungen einer MPU keine Argumentation mit kontrollierter Einnahme. Nur Medikamente, die verschrieben waren und falsch eingenommen wurden, erlauben diese Argumentation. Da Sie mehrfach auffällig geworden sind, besteht eine gute Chance, veränderte Gewohnheiten glaubhaft zu machen, meist nur über einen zusätzlichen objektiven Abstinenznachweis.
Medikamentenmissbrauch ist in der Bewertung stark von der Art der Medikamente, der Dosierung und den individuellen Auswirkungen abhängig. Insbesondere muss erläutert werden, warum die Medikamente eingenommen wurden und warum eine Wiederholung des Vergehens wenig wahrscheinlich ist.
Der Konsum illegaler Cannabisprodukte deutet auf eine eindeutige Bereitschaft hin, Gesetze zugunsten eines persönlichen Genussgewinns zu übertreten. Gleichwohl bietet sich hier bei entsprechendem Auftreten eine gute Chance, Verhaltensänderungen glaubhaft zu machen.
Der Genuss harter Drogen (Kokain, Heroin, Morphium etc.) stellt ein sehr hohes Hindernis für die Glaubhaftmachung einer
charakterlichen Befähigung zum Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr dar. Neben einem sehr gezielten Argumentationstraining bedarf es in diesem Fall immer zusätzlicher Maßnahmen wie Abstinenznachweis, Therapiebescheinigung etc.
Bei einer MPU-Anordnung wegen erreichter Punktzahl haben Sie durch mehrfachen Verstoß gegen ein Gesetz, das den Straßenverkehr betrifft, Zweifel an Ihrer charakterlichen Eignung zu Führen eines Fahrzeugs geweckt. Mit mehr als 18 Punkten ist dieser Zweifel schon relativ massiv. Entsprechend stimmig muss die Argumentationsführung während der MPU sein.
Bei einer MPU-Anordnung wegen erreichter Punktzahl haben Sie durch mehrfachen Verstoß gegen ein Gesetz, das den Straßenverkehr betrifft, Zweifel an Ihrer charakterlichen Eignung zu Führen eines Fahrzeugs geweckt. Mit weniger als
18 Punkten ist dieser Zweifel noch nicht so massiv, dass Sie nicht eine gute Chance hätten, durch richtiges Verhalten in der
MPU diese Zweifel zu zerstreuen. Oft wird eine MPU bei weniger als 18 Punkten auch angeordnet, wenn andere Auffälligkeit hinzukommen.
In Ihrem Fall wird es unter anderem darum gehen, glaubhaft zu machen, dass Sie ein Erfolg versprechendes Konzept entwickelt
haben, Fahrten mit überhöhter Geschwindigkeit zu vermeiden und dieses Konzept auch umzusetzen.
In Ihrem Fall wird es unter anderem darum gehen, glaubhaft zu machen, dass Sie ein Erfolg versprechendes Konzept entwickelt
haben, Verstöße im fließenden Verkehr zu vermeiden und dieses Konzept auch umzusetzen.
In Ihrem Fall wird es unter anderem darum gehen, glaubhaft zu machen, dass Sie ein Erfolg versprechendes Konzept entwickelt
haben, Fahrzeugmängel zu vermeiden und dieses Konzept auch umzusetzen.
In Ihrem Fall wird es unter anderem darum gehen, glaubhaft zu machen, dass Sie ein Erfolg versprechendes Konzept entwickelt
haben, Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz zu vermeiden und dieses Konzept auch umzusetzen.
In Ihrem Fall wird es unter anderem darum gehen, glaubhaft zu machen, dass Sie ein Erfolg versprechendes Konzept entwickelt
haben, Verstöße außerhalb des fließenden Verkehrs zu vermeiden und dieses Konzept auch umzusetzen.
Wer eine Straftat begeht, kann dadurch einen Mangel an Gesetzestreue offenbaren, die auch seine Bereitschaft in Frage
stellt, sich an straßenverkehrsrelevante Bestimmungen zu halten. Während der Dauer einer Bewährung ist es meist schwierig, eine, MPU zu bestehen, da oft davon ausgegangen wird, dass Sie sich auch vor der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis für die Dauer der Bewährungsstrafe bewähren sollen. Trotzdem können Sie wichtige Schritte unternehmen.
Wer eine Straftat begeht, kann dadurch einen Mangel an Gesetzestreue offenbaren, die auch seine Bereitschaft in Frage
stellt, sich an straßenverkehrsrelevante Bestimmungen zu halten. Mit dem Ablauf einer Bewährung ist dieser Zweifel nicht
automatisch beseitigt, Sie können aber auf ,den Bewährungsablauf hinweisen und als einen Beleg für die
ansonsten glaubhaft zu machende Verhaltensänderung anführen.
www.mpu.de |
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